Märklin · 467 Bogenbrücke

467, Variante 0, Prototyp um 1935

467, Varianten 1, 3, 4, 5

467, Variante 1, 1935

467, Variante 3, 1936

467, Variante 4, 1936 – 1941, 1947 – 1948

467, Variante 5, 1948

467, Variante 5, 1948

Abmessungen: 180 mm lang, 73 mm hoch

zwei Sockel, brauner Boden ohne Schlitze für Leitungsmaste, mit festmontiertem Gleis, Brückenseitenteile rot.

 

Variante

Bauzeit

Beschreibung

.0 um 1935 Prototyp, handgelötet und handlackiert.
.1 1935 Brücke 50 mm breit, Mittelleiter 1 mm Durchmesser.
.2 1935 Brücke 50 mm breit, Mittelleiter 2 mm Durchmesser.
.3 1936 Brücke 60 mm breit, Mittelleiter 1 mm Durchmesser.
.4 1936 – 1941, 1947 – 1948 Brücke 60 mm breit, Mittelleiter 2 mm Durchmesser.
.5 1948 wie .4, jedoch bereits mit breiter Mittelleiter-Verbindungslasche der 3600 / 3900er Gleise.

Die Variante 1 & 2 sind eigentlich eine Fehlkonstruktion. Sie wurde sehr schnell vom Markt genommen, da sich herausstellte, dass Wagen entgleisen wenn man direkt vor oder hinter der Brücke ein gebogenes Gleisstück einbaut. Warum dies in der Entwicklung nicht aufgefallen ist bleibt sicher ein Rätsel…

Hinweis: Bereits mit Erscheinen der neuen Tischbahn im Jahre 1935 wurde als eines der ersten Bauwerke auch eine Brücke, passend zum damaligen Gleissystem, mit der Artikelnummer 467 angeboten. Neben den Bahnübergängen 458 und 458 EM war diese Brücke das einzige Zubehörteil mit integriertem Gleis.

Mit einer Länge von 180 mm wurde diese einfache Bogenbrücke, zunächst noch mit einem 1 mm dicken Mittelleiter, ausgeliefert. Die Variante mit 50 mm Breite ist heute sehr selten und gesucht. Die zweite Auflage dieser Brücke (ab 1936) war 60 mm breit und hatte einen 2 mm dicken Mittelleiter. Lieferbar war ausschließlich das gerade Brückenteil, gebogene Brücken oder Auffahrten wie es aus dem Spur 0 oder 1 Programm bekannt war, gab es nicht.

Brückenpfeiler waren für diese Brücke nicht im Programm zu finden. Die Pfeiler waren lediglich als rote Füße an beiden Enden angedeutet und ließen somit keine Überquerung von Hindernissen zu. Hier war Eigeninitiative gefragt. Schöne Beispiele auf Basis von Anker Baukästen finden sich dazu im Buch “Meine Märklin Modellbahn” von lng. Dr. Walter Strauss.

 

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