Eine epochale Konstruktion: Die erste Europalok
Wir schreiben das Jahr 1897, als ein junger genialer Ingenieur ein Dampfross für die Habsburger Monarchie entwarf, das zu einem der wichtigsten Arbeitspferde auf Schienen in vielen europäischen Ländern avancierte. Karl Gölsdorf war seinerzeit Chefkonstrukteur in der Wiener Lokomotivabteilung der kaiserlich-königlichen Staatsbahnen (kkStB). Damals erhielt er den Auftrag, für die steigungs- und kurvenreiche Arlbergbahn eine moderne, leistungsfähige Maschine zu konstruieren, die universell einsetzbar ist und selbst Schnellzüge über die Bergstrecke ziehen kann. Das Ergebnis war die Reihe 170, eine vierfach gekuppelte Schlepptenderlokomotive mit Vorlaufachse, die bei ihrem Erscheinen mit einer Leistung von fast 1000 PS das stärkste Dampfross in Kontinentaleuropa war. Die ab 1917 gebaute modernere Heißdampfvariante der Reihe 270 wurde von Gölsdorfs Nachfolger, von Herrn Johann Rihosek, entwickelt. Weit über 1000 Exemplare beider Baureihen dieser robusten und zuverlässigen Universallokomotive waren schließlich auf den den Schienen vieler mittel-, süd-und osteuropäischer Länder im Einsatz. Nach der Annexion von Österreich gelangten sogar 100 Loks im Jahre 1938 als Baureihe 56.34-35 in den Bestand der Deutschen Reichsbahn. Auch nach 1945 leistete das Meisterwerk österreichischer Dampflokomotivtechnik noch wertvolle Dienste in vielen Regionen, die letzten Exemplare verschwanden erst Mitte der 1970er Jahre aus dem regulären Betriebsdienst. Das neue Märklin-Modell setzt diesem von den Eisenbahnern sehr geschätzten Mädchen für Alles nun ein würdiges Denkmal – als fein detaillierte Europa-Dampflok im Maßstab 1:87.
Modell: Mit Digital-Decoder mfx+ und umfangreichen Licht- und Geräuschfunktionen. Geregelter Hochleistungsantrieb mit Schwungmasse im Kessel. 1 Achse direkt angetrieben, 3 Achsen über Kuppelstangen angetrieben. Haftreifen. Lokomotive und Tender weitgehend aus Metall. Serienmäßig eingebauter Rauchgenerator, mit geschwindigkeitsabhängigem, dynamischem Rauchausstoß. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Zweilicht-Spitzensignal konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Führerstandsbeleuchtung, Feuerbüchsenflackern und Fahrwerksbeleuchtung separat digital schaltbar. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen und roten Leuchtdioden (LED). Mit Pufferspeicher. Kurzkupplung mit Kinematik zwischen Lok und Tender. Pufferhöhe an Lok und Tender nach NEM. Befahrbarer Mindestradius 360 mm. Kolbenstangenschutzrohre und Bremsschläuche liegen bei. Länge über Puffer circa 20,0 cm. # #
Highlights
Komplette Neukonstruktion. Detaillierte Ausführung weitgehend aus Metall. Antrieb in der Lokomotive.
Fein detaillierte Gestaltung mit einer Vielzahl an separat angesetzten Teilen. Vorbildgerechte und feine Umsetzung aller loktypischen Details, unter anderem mit dem charakteristischen Kobelrauchfang, den großen, österreichischen Lampen sowie dem klassischen kkStB-Führerhaus.
Serienmäßig mit Rauchgenerator und geschwindigkeitsabhängigem, dynamischem Rauchausstoß. Führerstandsbeleuchtung, Feuerbüchsenflackern und Fahrwerksbeleuchtung digital schaltbar. Pufferhöhe nach NEM. Mit Pufferspeicher zur Überbrückung von kurzen stromlosen Stellen.
| Variante | Bauzeit | Beschreibung |
|---|---|---|
| .1 | wie oben beschrieben. |
Variante Jahrgang Druckcode Sprache Beschreibung Preis .1 1977 - Deutsch 1 Seiten, schwarz/weiß €…
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Vorbild: Vier Reisezugwagen unterschiedlicher Bauart der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Drei Schnellzugwagen der Einheitsbauart 1928 bis…
Variante Jahrgang Druckcode Sprache Beschreibung .1 2026 - Deutsch, Englisch Wie oben beschrieben.
Variante Jahrgang Druckcode Sprache Beschreibung .1 2026 - Deutsch, Englisch Wie oben beschrieben.